23.11.2025 13:00 Uhr
Heute (Sonntag, 23. November 2025) findet nicht nur die turnusmäßige Mitgliederversammlung des F.C. Hansa statt, sondern eine Vereinslegende feiert heute auch seinen 85. Geburtstag. Wolfgang Barthels, der in den 1960er Jahren zu den besten Stürmern des Vereins gehörte, feiert dieses Jubiläum gemeinsam mit den anwesenden Vereinsmitgliedern in der Rostocker Stadthalle. Außerdem erhielt er eine Auszeichnung für 70 Jahre Mitgliedschaft beim F.C. Hansa und dem Vorgängerverein SC Empor Rostock. Einige Hansa-Fans hatten zu diesem Anlass extra ein Plakat erstellt, um das Geburtstagskind entsprechend an der Stadthalle zu empfangen.
Barthels absolvierte weit mehr als 200 Pflichtspiele mit 45 Toren in der "silbernen Generation" des F.C. Hansa. Denn zusammen mit seinen Teamkameraden, zu denen unter anderem die weiteren Rostocker Fußball-Größen jener Zeit wie Jürgen Heinsch und die in diesem Jahr leider verstorbenen Herbert Pankau und Helmut Hergesell zählten, gewann "Sachse" Barthels – wie er seit Jahrzehnten gerufen wird - viermal die Vizemeisterschaft in der DDR und stand zudem auch zweimal im Pokalfinale. Zum ganz großen Wurf – sprich einem Titelgewinn – reicht es leider nicht, einer der Helden der damaligen Generation war er dennoch.
Zusammen mit seinen Rostocker Teamkollegen Pankau, Heinsch und Klaus-Dieter Seehaus gewann er 1964 die Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen in Tokio (Japan) und vertrat unsere Farben somit auch international sehr erfolgreich. Ende der 1960er Jahre folgten auch noch sechs Europokalspiele gegen Nizza, Florenz und Athen. Aufgrund seiner Verdienste ist Wolfgang Barthels, der nach der aktiven Karriere dem Verein noch einige Jahre als Nachwuchs-Trainer erhalten blieb, seit vielen Jahren Mitglied der Ehrengarde des F.C. Hansa und wird bis heute in Traditionsfragen um Rat gebeten.
Wir wünschen Wolfgang Barthels alles Gute zum Geburtstag und vor allem Gesundheit. Das er seinen 85. Geburtstag auf der Mitgliederversammlung des F.C. Hansa feiert, zeigt einmal mehr, wie ungebrochen stark die Verbindung des Jubilars zum FCH nach wie vor ist.